Herzlich willkommen im Familienhunde-Verein

Unser Familienhunde Verein:

Am 25. November 2006 wurde unser neuer Familienhunde-Verein gegründet

denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass es viele Menschen gibt, die einerseits den Familienhundetyp lieben, sich aber andererseits bei dem bisher einzigen Familienhunde-Verein und/oder dessen Zuchtleitung nicht aufgehoben fühlen, da es grundsätzlich verschiedene Meinungen gibt die verhindern besagtem Verein beizutreten oder weiterhin in diesem Verein Mitglied zu bleiben.

Die Differenzen bestehen im Einzelnen aus folgenden Punkten, für die es keine gemeinsame Basis gibt und die einen zweiten Familienhunde-Verein dringend erforderlich machten:

1.) Der Markenschutz ist ein auf Kommerzialisierung ausgerichtetes Instrument, von dem der Familienhund selber keinerlei Vorteile hat, der Markenschutzinhaber dafür aber um so mehr. Wir wollen aber als Hundefreunde und Liebhaber von Familienhunden die Kreatur schützen und bewahren und nicht den Markenschutzinhaber finanzieren oder gar daran teilhaben, seinen vererbbaren Markenschutz für sich auszuweiten.

2.) Zum Bewahren des Familienhundes, so wie er jetzt ist, gehört auch sich gegen die Pläne des Zuchtleiters eines anderen Familienhunde-
Vereins auszusprechen, den Dalmatineranteil im Familienhund binnen drei Jahren auf zehn Prozent einzuzüchten. Es wird von uns nicht hingenommen, dass durch Einkreuzen wesensfremder Hunderassen, die selber in keinster Weise Familienhunde sind, bestehende Familienhunde zu verzüchten, bloß weil ein Zuchtleiter gerne „getupfte“ Hunde hätte.

Durch das Einkreuzen von wesensfremden Laufhunden mit all deren anhaftenden Krankheiten können bestehende Familienhunde niemals positiv beeinflusst werden. Da nützt auch der Hinweis für Züchter nichts, dass die daraus hervorgehenden Hündinnen zwei Zitzen mehr auf der Milchleiste haben und daher eine höhere Milchleistung und somit auch eine höhere Rentabilität hätten.

Wer also dem optischen Erscheinungsbild um einer kurzen Modeerscheinung oder gar angeblichen Marktlücke wegen anhängt und dabei die Erbgesundheit und das Wesen außer acht lässt, der züchtet wahrlich keine familientauglichen Gesellschaftshunde mehr, sondern patentierte, getupfte Gebärmaschinen mit leistungsfähigem Industriegesäuge und das lehnen wir ab.

3.) Wir sind nicht damit einverstanden, wenn ein Zuchtleiter sich dieses Amt diktatorisch und lebenslänglich auf seine Person festschreibt.
Da die Züchterversammlung neben der Hauptversammlung das zweithöchste Gremium im Verein ist, soll diese auch die Zuchtleitung und auch den Zuchtleiter aus ihren Reihen selber durch freie und geheime Wahlen wählen.

4.) Zum Wohle der Familienhunde ist es nötig, dass die Inhaber im Amt des Zuchtleiters wechseln und die Entscheidungsgewalt auf die breite Basis der Züchter gestellt wird um so katastrophale kynologische Einzelentscheidungen zu verhindern. Auch muss einer Machtfülle vorgebeugt werden, die letztendlich nicht mehr kontrollierbar ist und die zum Nachteil der eigenen Züchter durch Bevormundung, Gängelei und um "Druck auszuüben" eingesetzt wird.

5.) Auch sollten Ausnahmegenehmigungen des Zuchtleiters wie es das Wort schon sagt die Ausnahme bleiben und nicht zu wohlwollenden Gefälligkeiten entarten, die lediglich eine höhere Population zu Lasten der Qualität zur Folge haben, wobei sich die höhere Population dann auch noch als marktwirtschaftliches Plus des Zuchtleiters niederschlägt.

6.) Wir sind auch nicht der Meinung, dass ein Hund welchen Typs auch immer durch ein „sich selbst Überlassen“ automatisch zu einem Familienhund wird. Selbstverständlich brauchen Welpen eines Familienhundes besondere züchterische Zuwendung und gänzlich unersetzlich ist deren Hausaufzucht im Familienverbund – alle anderslautenden Beschreibungen sind völlig absurd!

7.) Ganz allgemein betrachtet ist es also notwendig den Familienhund so wie er jetzt ist, in seiner Qualität zu erhalten und mit einer strengeren Zucht- und Körordnung dafür Sorge zu tragen, das dieser wunderschöne und erbgesunde Familienhund uns mit seinem einzigartigen Wesen erhalten bleibt und möglichst noch verbessert wird.

Da die oben aufgeführten Punkte nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben und die aufgeführten Gründe lediglich die gröbsten Differenzen beschreiben, war es hohe Zeit und unumgänglich einen neuen Familienhunde-Verein zu gründen und genau das haben wir getan.

Aus einem Hobby wird eine Passion:

Da es den Mitgliedern der Gründungsversammlung gefallen hat, auch mich in den Vorstand zu berufen, empfinde ich meine neue Vereinstätigkeit nicht nur als Hobby, sondern als Passion und werde meine ganze Kraft einsetzen um zukünftig zum Wohle des neuen Familienhunde-Vereins zu wirken und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Gesamtvorstand.

Michael Henkelmann
Erster Vorsitzender



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